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20.11.2011

Hoffe bleibt auswärts sieglos - 0:2 Niederlage gegen Hamburg

1899 Hoffenheim hat das Gastspiel beim Hamburger SV mit 0:2 verloren. Paolo Guerrero und Marcell Jansen erzielten die Treffer für den HSV vor 46000 Zuschauern in der Imtech-Arena.

Stanislawski veränderte sein Team bei seiner Rückkehr nach Hamburg auf zwei Positionen. Jannik Vestergaard ersetzte Isaac Vorsah und Tobias Weis rückte für Chinedu Obasi neben Sebastian Rudy auf die Doppelsechs. Sejad Salihovic wechselte im Gegenzug auf die linke Außenbahn an die Seite von Ryan Babel und Fabian Johnson. Im Sturmzentrum lauerte Vedad Ibisevic. Chinedu Obasi bekam eine Auszeit, Sven Schipplock und Boris Vukcevic kamen bei der 0:2-Niederlage der U23 beim FSV Frankfurt II zum Einsatz. Außerdem standen Matthias Jaissle (Reha) und Andreas Ibertsberger (Rückenprobleme) nicht zur Verfügung. HSV-Trainer Thorsten Fink musste auf Petric, Rajkovic, Castelen und Arslan verzichten.

HSV erwischt besseren Start

Die Hamburger fanden zunächst besser in die Partie und hätten bereits nach zwei Minuten durch Paolo Guerrero in Führung gehen können. Vestergaard, der gegen den HSV sein Startelfdebüt in der Bundesliga feierte, verlor das Laufduell gegen den Peruaner, der versuchte es mit einem Schuss aufs kurze Eck, doch Tom Starke machte selbige dicht und parierte (2.). Hoffenheim ließ sich jedoch vom Anfangstempo der Gastgeber nicht beeindrucken und zeigte seinerseits Präsenz in der Offensive. Tobias Weis, in der Regel fürs Grobe zuständig, schlich sich im Rücken seiner Gegenspieler in den Strafraum und bediente den mitgelaufenen Salihovic. Der Bosnier zielte zu ungenau und verzog aus kurzer Distanz am langen Pfosten (17.). Nur 180 Sekunden später eröffnete sich die nächste Chance für 1899. Salihovic mit einem präzisen Zuspiel in den Lauf von Fabian Johnson. HSV-Verteidiger Bruma setzte energisch nach und klärte in höchster Not (19.).

Hoffe drängt, HSV trifft

In die Drangperiode der Kraichgauer hinein, erzielte der HSV die bis dahin etwas glückliche Führung. Beck spitzelte den Ball unglücklich in den Lauf von Guerrero, dessen Schuss klatschte zunächst an den Pfosten. Der Ball prallte jedoch direkt wieder vor die Füße des Peruaners, der sich den Nachschuss nicht entgehen ließ und zur Führung einschob (25.) Nach einer halben Stunde musste Stanislawski zum ersten Mal wechseln. Für den verletzten Edson Braafheid kam Peniel Mlapa in die Partie. Johnson rückte auf die Linksverteidiger-Position. Beide Teams schenkten sich auch weiterhin nichts und spielten munter nach vorne. Der finale Pass wollte doch weder 1899 noch dem HSV gelingen. So dauerte bis in die Nachspielzeit, ehe die Statistiker die nächste Chance verzeichnen konnten. Nach einer Ecke von Gökhan Töre fiel erneut Guerrero der Ball vor die Füße, doch sein Abschluss landete über der Querlatte – es blieb somit bei der 1:0-Pausenführung für den HSV.

Keine Wechsel zur Pause

Beide Mannschaften kamen unverändert aus den Kabinen. Wie schon im ersten Durchgang bestimmten die Gastgeber die Anfangsminuten und erspielten sich erste Halbchancen. In der 49. Minute setzte sich Diekmeier gegen Johnson durch, doch Kacar traf die Hereingabe nicht optimal, so dass das Leder auf dem Gehäuse landete. Die TSG gestaltete das Spiel nun wieder offener. Doch der HSV hatte durch Westermann nach einer Freistoßflanke die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen, dem Kopfball des Innenverteidigers mangelte es jedoch an der nötigen Präzision (58.). Auf der Gegenseite versuchte es Salihovic mit einem Distanzschuss, den Drobny nur mit Mühe zur Ecke lenkte (60.). Nach einem unnötigen Ballverlust von Babel in der Vorwärtsbewegung, musste Beck gegen Kacar mit einem taktischen Foul retten und kassierte seine 5. Gelbe Karte und muss gegen Freiburg zuschauen. Doch dem nicht genug (63.).

Jansen erhöht nach Energieleistung

Zwei Minuten später marschierte Jansen mit Geleitschutz durch den Strafraum, erwischte Starke mit seinem Schuss auf dem falschen Fuß und erzielte das 2:0 (65.). Der HSV versuchte nachzulegen. Erneut kam Jansen im Strafraum zum Abschluss, doch Starke parierte glänzend (69.). Stanislawski versuchte seinem Team noch einmal neuen Schwung zu verleihen, brachte Roberto Firmino für den defensiven Rudy (70.). Doch es war zunächst Babel, der mit einem Schussversuch nur das Außennetz traf (71.). Firmino bekam seine Chance in der 78. Minute, der Kopfball des Brasilianers fischte Drobny aber aus dem unteren Eck.

Drobny verhindert Anschlusstreffer

Die Schlussphase war geprägt von weiteren Chancen auf beiden Seiten. Babel, Johnson und Mlapa verfehlten oder wurden im letzten Moment am Schussversuch gehindert. Auf der anderen Seite verhinderte Starke einen höheren Rückstand gegen Diekmeier und Jansen. Die beste Gelegenheit hatte Firmino. Der Brasilianer kam in der 86. Minute zum Kopfball, Drobny war bereits geschlagen, doch Diekmeier kratzte den Ball noch von der Linie.

Nach der einminütigen Nachspielzeit beendete Fritz die Partie. Hoffenheim verliert damit erneut auswärts und rutscht auf den neunten Tabellenplatz. Die Kraichgauer haben am kommenden Samstag gegen den SC Freiburg die Chance, es wieder besser zu machen.

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