Page 8 - Spielfeld_Oktober_2016
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                 11 FAKTEN
... ÜBER FUSSBALLER-TATTOOS
Mittlerweile gehören Tätowierungen zum Bundesliga-Alltag. Viele Spieler tragen Bilder, Erinnerungen oder besondere Daten unter der Haut. Wir haben ein paar spezielle Kunstwerke und Geschichten zum einst ungewöhnlichen und heutzutage alltäglichen Körperschmuck gesammelt.
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    3. Bei der TSG ist Eduardo Vargas der inoffizielle Tattoo-König. Zwar haben auch einige andere Spieler viele und großflächige Körperbemalungen, kein an- derer Profi kann aber solch eine prominente Trophäe vorweisen: unter anderem zieren die Siegerpokale der Copa America von 2015 und der Jubiläumsausgabe 2016 die linke Wade des Chilenen – der sein Heimatland bei beiden Turnieren als Torschützenkönig zum Sieg schoss. Für den Rest seines Körpers hat er sich für Bilder entschieden, die nicht nur an sportliche Erfolge erinnern: Oberschenkel, Oberkörper, Arme, Hände und sogar der Hals sind aufwendig verziert.
1. Zwar liefen schon lange vor ihm tätowierte Profifußballer durch die Stadien, dennoch gilt David Beckham als Ikone der kunstvollen Körperbemalung. Der damalige Kapitän der englischen Nationalmann- schaft war Trendsetter und seine Tattoos inspirierten zu Beginn der 2000er Jahre viele Nachahmer.
2. Als einer der ersten Fußballer erzählte Martin Spanring schon in den 90ern von seinem Tattoo – zu sehen bekam die Öffentlichkeit das fernöstliche Schriftzeichen aber nicht: „Ich bin im Jahr des Hahns geboren. Das Zeichen symbolisiert einen Waage-Hahn. Wo es genau ist, weiß nur die Frau, die mich auszieht“, sagte der unter anderem für den SC Freiburg und den VfB Stuttgart aktive Abwehrspieler.
4. Richtig Ärger brachte dem Kolumbianer Juan Pablo Pino sein Tattoo ein: Weil er als Spieler des saudischen Klubs Al Nasr-Riad bei einem Einkaufsbummel offensichtlich seine Oberarm-Tätowie- rung präsentierte, wurde er 2011 ver- haftet – wegen Verstoßes gegen die dortigen Gesetze: Sein Tattoo zeigt ein Jesus-Abbild.
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  5. Auch Pierre-Michel Lasogga schaffte es, durch ein Tattoo in die Schlagzeilen zu kommen: Der aktuelle HSV-Stürmer ließ sich ein Porträt seiner Mutter Ker- stin stechen, die auch seine Managerin ist – und machte ihr damit eine große Freude, wie sie verriet: „Eine größere Auszeichnung als so ein Tattoo gibt es nicht!“
6. Noch einen Schritt weiter ging der Augsburger Stürmer Raul Bobadilla. Um seinen Eltern seine Dankbarkeit zu zeigen, ließ er die Gesichter von Mama und Papa auf seiner Brust verewigen. Zudem zieren die Anfangsbuchstaben seiner beiden Großväter den Hals sowie der Name seiner verstorbenen Nichte einen Unterarm.
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