Page 73 - Spielfeld_Oktober_2016
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  Einer seiner absoluten Lieblinge: Florian Mereien mit TSG-Rekordschütze Sejad Salihovic.
begeistert.“ Florian hatte das Bedürfnis, ihm das mitzuteilen, also schrieb er einen Brief – zuerst auf einen Collegeblock und dann in Schönschrift auf Briefpapier. Wenig später bekam er Post: Hopp bedankte sich in einem Brief und lud Florian mit seiner Familie ins Stadion ein. Eine Begegnung, die bleibenden Eindruck auf beiden Seiten hinterließ. Sie blieben in Kontakt.
Ein bisschen konnte Florian seine Familie mit dem Hof- fe-Enthusiasmus anstecken. „Bayern und Hoffe tun sich ja nichts. In den letzten eineinhalb Jahren gehen bestimmt 12.000 PKW-Kilometer auf das TSG-Konto“, meint Vater Mario, der gerade aus der Restaurantküche kommt. „Was wir da schon runtergefahren sind, auch zu solchen Spielen wie Hoffenheim gegen Fürth im DFB-Pokal, mitten in der Woche, Anfang Februar. Da war es so kalt, dass mir das Wasser im Glas gefroren ist. Wir sind den steinigen Weg gegangen.“ Großartige Siege, aber eben auch bittere Niederlagen und Abstiegsangst inklusive. Ein echtes Fanleben.
„Für mich ist das schon wie ein kleines Märchen. Du hast etwas, für das Du brennst, und auf einmal bist Du mittendrin.“
SILKE MEREIEN
Silke Mereien ist stolz auf ihren Sohn: „Es mag vielleicht etwas kitschig klingen, aber für mich ist das schon wie ein kleines Märchen. Du hast etwas, für das du brennst, und auf einmal bist du mittendrin.“ Florian grinst. Ir- gendwann will er tatsächlich voll und ganz mittendrin sein – sein Traum ist es, später einmal bei der TSG zu arbeiten. Nach dem Abitur will er Sportmanagement studieren. Wo steht auch schon fest: „Heidelberg! Dann wäre ich endlich ganz nah dran.“
   SPIELFELD TSG 1899 HOFFENHEIM
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