Page 100 - Spielfeld_Oktober_2016
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                   NACHSPIELZEIT
 FUSSBALL-LEXIKON AMPELKARTE
Jedes Kind weiß, dass so eine richtige Ampel aus drei Farben besteht: Rot, Gelb und Grün. Und jedes Kind kennt wohl den Merkreim: Bei Rot bleibst du stehen, bei Grün darfst du ge- hen. Im Fußball aber gibt es kein Grün, da steht die „Ampelkarte“ für die Gelb-Rote Karte. Die Rote Karte gibt es ja bei groben Vergehen (wie rohes Spiel, Notbremse, Tätlichkeit, Schieds- richterbeleidigung). Für zwei weniger schwere,
verwarnungswürdige Vergehen gab es dagegen lange keine Lösung – es gab oft vom Schiedsrichter ebenfalls die Rote Karte oder nichts. Vor 25 Jahren wurde dann die sogenannte Ampelkarte eingeführt. Dabei wird die zweite Verwarnung, wenn bereits eine Gelbe Karte gezeigt wurde, durch eine Gelb-Rote Karte angezeigt. Dabei zeigt der Schiedsrichter nach dem erneuten Vergehen erst Gelb und zückt direkt im Anschluss den roten Karton. Mit diesem Feldverweis wird der Spieler automatisch mit einem Spiel Sperre bedacht. Der erste Spieler, der mit der Ampelkarte vorzeitig zum Duschen geschickt wurde, war übrigens Stefan Effenberg. Der Bayern-Profi sah am 20. August 1991 im Spiel gegen Schalke 04 die Gelb-Rote Karte. Dass Effenberg der gelb-rote Debütant war, erscheint im übrigen fast logisch: Schließlich ist der heute 48-Jährige auch Rekordhalter: Effenberg sah 114 Mal die Gelbe Karte – so häufig wie
niemand sonst in der Bundesliga-Geschichte.
HOFFI KOMMT INS FINALE
Die TSG-Fans haben es natürlich immer gewusst: Hoffi ist reif für die Champions League. Jetzt haben wir es quasi auch offiziell. Bei der Maskottchen-Olympiade im ZDF-Fernsehgarten wurde Hoffi im Kampf von 14 Bundesliga-Maskottchen am Ende Zweiter. Unser Elch musste sich lediglich dem Leverkusener Löwen Brian geschlagen geben. Los ging es mit dem Spiel „Rumrennen“, einem anspruchsvollen Hindernis- Parcours, gefolgt von „Rumstehen“, wo ein guter Gleichgewichtssinn
gefragt war. Für Hoffi kein Problem, der dabei den Schalker Knappen Erwin und den Berliner Bären Hertinho ausstach.
Im Finale „Rumsitzen“ ging es dann zum Fußball-Rodeo: Und Hoffi zeigte eine elchstarke Leistung – 42 Sekunden hielt
er sich auf dem widerspenstigen Gerät. Der Sieg?
Leider nein. Denn Brian the Lion legte noch einen
drauf – und sicherte sich den Titel. Hoffi aber durfte
stolz sein – er hatte die TSG grandios vertreten und den
Klub in die Champions League der Maskottchen geführt. Klasse!
      IMPRESSUM
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DAS NÄCHSTE SPIELFELD ERSCHEINT AM 28. OKTOBER.





































































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