Page 64 - Spielfeld 04 2020
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 Nach 14 Zweitliga- und 18 Erstligaspielen in seinem Heimatland für Hajduk Split und NK Rudeš folgte dann doch noch der Umzug nach Deutschland – seine Freundin kam mit und lebt mit ihm nun in Heidelberg. In die U23 der TSG wurde er schnell integriert. Und Kovačević darf sich bestätigt fühlen: Durch Verletzungsprobleme absolvierte er zwar bislang nur acht Ligaspiele, die Bilanz von fünf Toren und einer Vorlage ist aber beachtlich. Im November feierte er sein Debüt für die kroatische U21-Nationalmann- schaft (Bild oben) – und im Januar folgte die Einladung ins Profi-Trainingslager der TSG nach Marbella (Bild unten). „Ich habe mich sehr gefreut und viel gelernt. Ich sehe, dass ich besser werde – aber auch noch besser werden muss. Alfred Schreuder hat mir gesagt, ich müsse weiter an mir arbeiten. Das nehme ich an und setze es um. So eine Erfahrung motiviert mich, zudem ist die TSG bekannt dafür, dass es hier viele Spieler schaffen. Ich kenne kaum einen Verein, der so viele Profis entwickelt hat.“
Es ist beachtlich, wie offen Ko- vačević über seine Schwächen und die Tipps der Trainer spricht. Dass der vermeintliche Diamant noch geschliffen werden muss, verneint der Offensiv-Allrounder nicht. Vielmehr ist er dankbar für die Hoffenheimer Nachhilfe, nachdem er wichtige Entwicklungsjahre im hart umkämpften Profibusiness verbracht hat. Und seiner Lei- denschaft, Tore zu erzielen, kann er auch im Ausbildungsmodus nachgehen: „Die Zeit bei der TSG tut mir sehr gut. Es ist einfacher, hart zu arbeiten, wenn du merkst, dass du vorankommst. Das tue ich und somit werde ich weiterhin alles dafür tun, bald auch in der Bundesliga Tore zu schießen.“
    Wichtige Etappe auf dem Weg in die Bundesliga: Franko Kovačević (links) reiste mit den TSG-Profis ins Winter-Trainingslager nach Marbella.
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